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Fotos können Ihnen das Wesen und die Verhaltensweisen der Pferde sehr viel besser darstellen als lange Texte. Daher habe ich eine Foto-Galerie aus dem Leben der Pferde mit Kurzbeschreibungen angelegt.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ansehen. Durch Klicken auf das jeweilige Foto öffnet sich eine Großansicht.
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Herdentier |
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Pferde sind Herdentiere und fühlen sich nur in Gesellschaft ihrer Artgenossen wohl und sicher.
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Fluchttier |
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Pferde sind Fluchttiere, die zuerst vor etwas Beängstigendem weglaufen und sich dann, in sicherer Entfernung, nach der Ursache des Erschreckens umsehen. Dieses Verhalten war in der freien Wildbahn überlebenswichtig und ist heute immer noch instinktiv vorhanden.
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Freundschaft |
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Auch Pferde schließen Freundschaften. Freunde stehen meist beieinander, betreiben gegenseitige Fellpflege (wie hier) oder schmusen. Nicht befreundete Pferde dürfen sich in dieser Form nicht nähern.
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Grasen |
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In freiem Lebensraum grasen Pferde bis zu 16 Stunden pro Tag im Herdenverband. Die gespitzten Ohren zeigen uns, daß die Umwelt dabei ständig belauert wird. Auch die Augen sind wachsam und beobachten die Geschehnisse nahezu rundherum.
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Liegen |
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Pferde können zwar im Stehen ruhen, aber tiefes Schlafen mit der besten Erholung ist nur im Liegen möglich. Daher ist das Liegen sehr wichtig für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Pferde. Sie bevorzugen dafür trockenen Untergrund.
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Wälzen |
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Das Wälzen ist einerseits ein Zeichen des Wohlbefindens, anderseits dient es ebenso der Haut- und Fellpflege und der Durchblutung. Im Sommer wälzen sich Pferde auch gern in nassem Sand, da sie die entstehende Matschschicht auf der Haut vor lästigen Insekten schützt.
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Ungeteilte Aufmerksamkeit, Neugier |
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Der Kopf, der Blick und beide Ohren weisen in dieselbe Richtung. Dies bedeutet uneingeschränkte Aufmerksamkeit und Konzentration dorthin - und auch Neugier. Pferde sind sehr neugierige Tiere. Meistens sind sie dabei aber gleichzeitig auch vorsichtig. Diese Kopplung ist ein Erbe aus den früheren Zeiten, in denen sie noch mit natürlichen Feinden (z.B. Raubtieren) rechnen mußten.
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Geteilte Aufmerksamkeit |
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Das linke Ohr ist nach vorn gerichtet, das rechte nach rechts. Das bedeutet, daß das Pferd seine Aufmerksamkeit in diese beide Richtungen geteilt hat. Wie Sie sehen, sind die Pferdeohren getrennt voneinander beweglich und rotierbar. Die Geräusche, in deren Richtung die Ohrmuschel zeigt, werden deutlicher wahrgenommen.
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Neugier |
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Pferde sind von Natur aus überaus neugierige Tiere. Die Köpfe strecken sich mit langen Hälsen und gespitzten Ohren der Hand am Zaun entgegen - es könnte sich ja etwas Leckeres darin befinden, z.B. ein Apfel.
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Müdigkeit |
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Dieses Pferd ist sehr müde und döst in der Mittagssonne. Das Gesicht könnte allerdings auch auf Schmerzen hinweisen. Man muß daher immer die gesamte Körpererscheinung und die Umstände beachten.
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drohen |
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Diese beiden haben gerade einen kleinen Disput. Der Wallach links scheucht seinen Artgenossen mit angelegten Ohren von sich weg. Falls der braune Wallach dieser Aufforderung nicht folgt, wird die Drohung wahrscheinlich mit einem kleinen Biß verstärkt.
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Trächtigkeit |
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Diese Stute ist nicht zu dick, sie ist trächtig. In ein paar Wochen wird sie ein Fohlen zur Welt bringen. Im Durchschnitt dauert die Trächtigkeit bei Pferden 340 Tage. Die werdende Mama braucht in den letzten Monaten besondere Aufmerksamkeit von uns.
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Geburt |
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Diese Geburt eines Fohlens mitzuerleben war eines meiner schönsten Erlebnisse mit Pferden. In der Regel braucht die Stute keine Hilfe durch den Menschen, und es dauert auch nicht lange. Erst erscheinen die Beine, dann Kopf und Schulter und zum Schluß Hinterbeine und Hüfte. Hier sehen wir die erste Kontaktaufnahme der Mutter zu ihrem Kind.
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Saugen |
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Das gesunde neugeborene Fohlen wird direkt nach der Geburt aufstehen und Muttermilch trinken. Es ernährt sich ca. 6-11 Monate von der Muttermilch und wird dann nach und nach auch Gras zu sich nehmen.
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Fohlen bei Fuß |
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Die erste Zeit nach der Geburt bleibt das Fohlen ganz dicht bei seiner Mutter. Fohlen sind Nestflüchter, was bedeutet, daß sie sofort nach der Geburt laufen können. Seine ausgeprägte Neugier wird es immer mehr dazu bewegen, sich weiter und länger von der Mama weg zu wagen und die Welt zu erkunden.
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Übermut |
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Wenn das Fohlen älter ist, erkundet es seine Umwelt und spielt mit seinen Artgenossen. Manchmal tollen die jungen Tiere sehr ausgelassen herum, so wie hier.
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